Orientierung und Information
Die Teilnehmenden erhalten ein gemeinsames Bild von Ausgangslage, Ziel und Rahmenbedingungen.
- Hintergründe und Entscheidungen einordnen
- Fragen und Unsicherheiten sichtbar machen
- Grundlage für weitere Beteiligung schaffen
Wenn viele Menschen gemeinsam an wichtigen Themen arbeiten sollen, reichen klassische Besprechungen oder Vortragsveranstaltungen schnell nicht mehr aus. Unterschiedliche Perspektiven, große Teilnehmerzahlen und begrenzte Zeit erfordern ein passendes Format und eine klare Prozessgestaltung.
Wir konzipieren und moderieren Großgruppenveranstaltungen so, dass Beteiligung nicht beliebig bleibt, sondern auf ein klares Ziel, nachvollziehbare Ergebnisse und die weitere Bearbeitung ausgerichtet ist.
Großgruppenformate sind dann hilfreich, wenn viele Menschen nicht nur informiert, sondern aktiv einbezogen werden sollen.
Eine große Teilnehmerzahl allein ist noch kein Grund für ein Beteiligungsformat. Entscheidend sind ein klarer Auftrag, realistische Mitgestaltungsmöglichkeiten und ein nachvollziehbarer Umgang mit den Ergebnissen.
Großgruppenmoderation kann informieren, Dialog ermöglichen, Ideen entwickeln oder Veränderung begleiten. Vor der Wahl des Formats muss deshalb klar sein, welche Art von Beteiligung tatsächlich gewünscht ist.
Die Teilnehmenden erhalten ein gemeinsames Bild von Ausgangslage, Ziel und Rahmenbedingungen.
Erfahrungen, Rückfragen und unterschiedliche Sichtweisen aus der Organisation werden strukturiert einbezogen.
Das Erfahrungswissen vieler Beteiligter wird für konkrete Fragestellungen zusammengeführt.
Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, Standorten oder Funktionen kommen miteinander ins Gespräch.
Bedenken, Erwartungen und Unterstützungsbedarf werden frühzeitig sichtbar und in die weitere Planung einbezogen.
Beiträge werden gebündelt und in eine Form gebracht, mit der nach der Veranstaltung weitergearbeitet werden kann.
Nicht das bekannteste Format ist automatisch das passende. Gruppengröße, Ziel, Zeitrahmen, Zusammensetzung und gewünschter Beteiligungsgrad bestimmen die methodische Gestaltung.
Die Teilnehmenden arbeiten in wechselnden Kleingruppen an mehreren Leitfragen. Gedanken werden an den Tischen festgehalten und weitergeführt.
Die Teilnehmenden bringen eigene Themen ein und organisieren die Arbeit daran weitgehend selbst.
Bestehende Probleme werden mit Zukunftsideen und konkreten Umsetzungsschritten verbunden.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Organisation werden gemeinsam betrachtet und zu einem Gesamtbild verbunden.
Vorträge, moderierte Gespräche, Kleingruppenphasen und Fragen aus dem Plenum werden miteinander verbunden.
Ein Projekt, Programm oder Veränderungsprozess erhält einen gemeinsamen Startpunkt.
Mehrere Veranstaltungen, Workshops und Rückkopplungsschritte werden über einen längeren Zeitraum aufeinander abgestimmt.
Häufig entsteht das passende Design aus mehreren Elementen statt aus einer einzelnen Standardmethode.
In großen Gruppen können nicht alle Personen nacheinander sprechen. Deshalb braucht es eine Prozessarchitektur, in der viele Menschen gleichzeitig arbeiten, Beiträge sichtbar werden und Ergebnisse zusammengeführt werden können.
Großgruppenveranstaltungen benötigen eine sorgfältige Vorbereitung. Ziel, Beteiligungsgrad, Raum, Technik und Weiterarbeit müssen bereits vor dem Termin miteinander abgestimmt sein.
Wir klären Ziel, Teilnehmendenkreis, Beteiligungsspielraum und gewünschte Ergebnisse und entwickeln daraus das passende Format.
Wir geben Orientierung, steuern Übergänge zwischen Plenum und Kleingruppen und sorgen dafür, dass Arbeitsaufträge verständlich bleiben.
Beiträge werden geordnet, priorisiert und für die weitere Bearbeitung aufbereitet.
Beteiligung wird unglaubwürdig, wenn Teilnehmende Einfluss erwarten, obwohl zentrale Entscheidungen bereits getroffen wurden. Ebenso problematisch ist es, Beiträge zu sammeln, ohne die Weiterarbeit zu klären.
Klare Spielregeln begrenzen Beteiligung nicht. Sie machen sie realistisch und nachvollziehbar.
Die Formate können miteinander kombiniert werden. Entscheidend ist, ob Information, Beteiligung, Vertiefung oder ein längerfristiger Prozess im Vordergrund steht.
Ein einzelner Termin mit vielen Beteiligten und einem klaren Arbeitsauftrag. Er kann informieren, Dialog ermöglichen, Ideen sammeln oder nächste Schritte vorbereiten.
Mehrere aufeinander abgestimmte Schritte über einen längeren Zeitraum. Ergebnisse werden ausgewertet, zurückgespielt und in weiteren Formaten vertieft.
Der Schwerpunkt liegt auf Vermittlung, Einordnung und Fragen. Eigene Arbeitsergebnisse der Teilnehmenden stehen nicht im Mittelpunkt.
Eine kleinere Gruppe arbeitet intensiver an konkreten Fragestellungen, Entscheidungen oder Lösungen.
Eine Großgruppenveranstaltung kann beispielsweise Orientierung und Beteiligung ermöglichen, während kleinere Workshops einzelne Themen anschließend vertiefen und weiterbearbeiten.
Wir konzipieren Großgruppenveranstaltungen für unterschiedliche Organisationen, Ebenen und Anspruchsgruppen.
Welche Größe und welches Format sinnvoll sind, hängt von Ziel, Raum, Technik und gewünschter Beteiligung ab.
Die konkrete Konzeption hängt stark von Ziel, Teilnehmerzahl, Raum und gewünschtem Beteiligungsgrad ab. Den passenden Rahmen klären wir in einem unverbindlichen Gespräch.
Die Kosten richten sich nach Teilnehmerzahl, Dauer, Format, Vorbereitungsaufwand und Größe des Moderationsteams. Eine kompakte Dialogveranstaltung benötigt in der Regel weniger Konzeption und Personal als eine mehrtägige Zukunftskonferenz oder ein Beteiligungsprozess mit mehreren Formaten. Nach dem Auftragsklärungsgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Großgruppenformate können für mittlere Gruppen ebenso eingesetzt werden wie für Veranstaltungen mit mehreren hundert Personen. Entscheidend sind nicht nur die Zahl, sondern auch Ziel, Raum, technische Ausstattung, Zeitrahmen und gewünschte Beteiligung.
Zu Beginn klären wir Ziel, Teilnehmendenkreis, Beteiligungsgrad und gewünschte Ergebnisse. Anschließend entwickeln wir Dramaturgie, Methoden, Arbeitsaufträge, Raumplanung und Ergebnissicherung. Bei Bedarf stimmen wir Rollen, Kommunikation und technische Anforderungen mit internen Organisationsteams ab.
Das Format wird aus dem Arbeitsauftrag abgeleitet. Ein World Café eignet sich für den Austausch zu mehreren Leitfragen. Open Space gibt den Teilnehmenden mehr Verantwortung für Themen und Agenda. Zukunftswerkstatt und Zukunftskonferenz unterstützen umfassendere Zukunfts- und Veränderungsprozesse. Häufig ist eine Kombination verschiedener Elemente sinnvoll.
Art und Umfang der Dokumentation werden vorab vereinbart. Möglich sind Fotodokumentationen, digitale Ergebnisflächen, thematische Zusammenfassungen, priorisierte Vorschlagslisten oder konkrete Maßnahmenpläne. Wichtig ist, dass bereits vor der Veranstaltung geklärt wird, wer die Ergebnisse anschließend bearbeitet.
Ja. Online- und hybride Formate ermöglichen Beteiligung über Standorte hinweg und können digitale Abstimmungen, Kleingruppen und Whiteboards einbeziehen. Hybride Veranstaltungen sind methodisch und technisch besonders anspruchsvoll, da Präsenz- und Online-Teilnehmende gleichwertig eingebunden werden sollen. Deshalb prüfen wir vorab, ob ein hybrider Rahmen für das Ziel tatsächlich sinnvoll ist.
Sie planen eine Großgruppenveranstaltung, einen Beteiligungsprozess oder ein organisationsweites Dialogformat? In einem unverbindlichen Gespräch klären wir Ziel, Beteiligungsspielraum, Teilnehmendenkreis und den passenden Moderationsrahmen.
Erstgespräch zur Auftragsklärung: Wir schauen gemeinsam auf Ziel, Beteiligung, Teilnehmendenzahl, Raum, Technik und Ergebnissicherung.