Weiterbildung braucht Struktur – gerade wenn es schwierig wird

ime begleitet Unternehmen beim Aufbau wirksamer Lernangebote und interner Akademien

Was passiert, wenn Weiterbildung im Unternehmen immer wieder verschoben wird? Führungskräfte übernehmen neue Aufgaben, ohne ausreichend vorbereitet zu sein. Mitarbeitende warten auf Entwicklungsmöglichkeiten. Neue Technologien werden eingeführt, aber nicht sicher genutzt. Und wichtige Zukunftskompetenzen bleiben dem Zufall überlassen. Das Institut für Management-Entwicklung (ime) aus Bielefeld unterstützt Unternehmen dabei, Weiterbildung nicht als Einzelmaßnahme zu planen, sondern als verlässlichen Bestandteil der Personalentwicklung.

„Gerade in herausfordernden Zeiten wird Weiterbildung schnell zur Kür erklärt“, sagt Stephan Labrenz, Geschäftsführer des ime. „Dabei ist sie genau dann besonders wichtig. Wenn Menschen neue Anforderungen bewältigen sollen, brauchen sie Orientierung, Kompetenz und passende Lernräume.“

Viele Unternehmen kennen die Situation: Es gibt einzelne Seminare, punktuelle Trainings oder kurzfristige Anfragen aus den Fachbereichen. Was fehlt, ist häufig eine klare Struktur. Welche Zielgruppen sollen entwickelt werden? Welche Kompetenzen sind wirklich relevant? Welche Formate passen zum Arbeitsalltag? Und wie wird sichergestellt, dass Lernen nicht nach dem Training endet?

Ein möglicher Weg ist der Aufbau einer internen Akademie oder eines strukturierten Weiterbildungsangebots. Dabei muss nicht sofort ein großes System entstehen. „Eine gute Akademie beginnt nicht mit einem möglichst umfangreichen Seminarkatalog“, sagt Stephan Labrenz. „Sie beginnt mit der Frage, welche Entwicklung das Unternehmen wirklich braucht.“

Das ime empfiehlt Unternehmen, Weiterbildungsangebote konsequent an echten Bedarfen auszurichten. Nicht jede Herausforderung ist automatisch ein Trainingsthema. Manchmal fehlen Wissen und Methoden. Manchmal liegen die Ursachen eher in Rollen, Prozessen oder Führung. Kleine Bedarfsworkshops, Gespräche mit Führungskräften oder kurze Standortbestimmungen helfen, die passenden Schwerpunkte zu setzen.

Neben der inhaltlichen Relevanz braucht Weiterbildung eine professionelle Planung. Dazu gehören klare Termine, geeignete Trainerinnen und Trainer, passende Lernformate und eine verlässliche Kommunikation in die Organisation. Besonders wirksam werden Lernangebote, wenn sie nicht als isolierte Veranstaltung gedacht werden, sondern als Lernprozess mit Vorbereitung, Training, Anwendung und Reflexion.

„Ein zweitägiges Seminar kann sehr wertvoll sein“, sagt Stephan Labrenz. „Aber die eigentliche Veränderung entsteht danach: im Alltag, in Gesprächen mit Führungskräften, in Follow-ups, in kleinen Transferaufgaben oder in Lerncommunities.“

Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie entscheiden mit darüber, ob Weiterbildung im Unternehmen ernst genommen wird. Wenn sie Lernangebote aktiv unterstützen, Erfahrungen aufgreifen und Transfer ermöglichen, steigt die Wirkung deutlich. Deshalb bezieht das ime Führungskräfte in vielen Programmen gezielt als Multiplikatoren ein.

Für Unternehmen, die ihr Weiterbildungsangebot neu strukturieren oder eine interne Akademie aufbauen möchten, bietet das ime Beratung, Konzeption und Umsetzung aus einer Hand. Dazu gehören offene Seminare, Inhouse-Trainings, Blended-Learning-Konzepte, Führungskräfteentwicklungsprogramme und individuelle Lernreisen.

„Weiterbildung muss nicht kompliziert sein“, sagt Stephan Labrenz. „Aber sie braucht Klarheit: Wofür machen wir das? Wen wollen wir entwickeln? Und wie sorgen wir dafür, dass das Gelernte im Arbeitsalltag Wirkung zeigt?“

Weitere Informationen zu Seminaren, Inhouse-Angeboten und Beratung rund um Personalentwicklung finden Unternehmen auf der Homepage des ime.

Quelle: Der Beitrag basiert auf einer Veröffentlichung in WIR | Wirtschaft Regional, Ausgabe April 2025, S. 8–9. Für die Veröffentlichung auf ime-seminare.de wurde der Text redaktionell überarbeitet.

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